Es zeigt große und kleine Hände, in vielen Farben. Auch die Hand vom jüngsten Kind Lana und die von Martha Bergmann, mit 102 Jahren die älteste Bewohnerin des Hauses St. Walburga. Gemeinsame Aktionen haben zwischen den beiden Einrichtungen schon Tradition: Die Kinder vom Familienzentrum St. Walburga besuchen einmal monatlich die Senioren, um gemeinsam zu kegeln. Bei diesen Treffen entstand auch das Banner. „Unsere Bewohner hatten viel Spaß, wenn wir für die Abdrücke die Hände der Kinder mit Farbe bestrichen haben“, erzählt Yvonne Schüring vom Sozialen Dienst, „sie selbst wollten aber nur, dass wir die Umrisse ihrer Hände nehmen. Die Treffen waren sehr lebhaft und wir haben auch viel gesungen“.
Bewohnerin Thea Hessing, 93 Jahre alt, erinnert sich noch an das 650. Stadtjubiläum. „Da bin ich mit meinem Mann in die Stadt gegangen“, erzählt sie. Damals war das Haus St. Walburga noch das Krankenhaus der Stadt. Von den Feierlichkeiten vor 50 Jahren gibt es einen Film, der zurzeit regelmäßig im Eingangsbereich des Hauses St. Walburga zu sehen ist und großen Anklang bei den Bewohnern findet. Außerdem hat sich die Küche des Hauses etwas einfallen lassen: zum Thema Stadtjubiläum gibt es in dieser Woche ein spezielles Nuss-Dessert mit einer „700“ aus Schokolade für die Bewohner und die Abonnenten des Essens auf Rädern.
