Azubi mit tierischer Begleitung

„Ich arbeite sehr gern mit Menschen, auch mit solchen, die eingeschränkt sind“, sagt Chiara Menk. Sie hat im August ihre Ausbildung im Haus St. Walburga angetreten.

Chiaras Ausbildung zur Fachpraktikerin für personenbezogene Serviceleistungen ist für Menschen mit Handicap gedacht. Es werden zwei Drittel Hauswirtschaft und ein Drittel Betreuung vermittelt. „Am meisten Spaß macht mir die direkte Begleitung, zum Beispiel beim Essen anreichen“, erzählt die 16-Jährige. Ihr Handicap ist eine Epilepsie.

Ihr Hund Lacota bietet ihr im Alltag eine gewisse Sicherheit. Als ausgebildeter „Therapieassistenz-Hund“ kann er einen bevorstehenden epileptischen Anfall riechen, und fiept. Dann setzt Chiara sich auf den Boden und kann nicht mehr stürzen. Lacota bleibt nah bei ihr. Natürlich ist der Collie auch eine Bereicherung für die Tagespflege-Gäste. „Im Moment ist Lacota in der Pubertät“, sagt Chiara, "aber dann und wann nehme ich ihn schon mit zur Arbeit. Unsere Gäste hier freuen sich immer, wenn er dabei ist.“